17
Jun 11

For Presidents only – die Präsidentensuite in Grand Hotel Wien

For Presidents only - die Präsidentensuite in Grand Hotel Wien
© lyng883

Wer nicht 'Präsident' als Berufsbezeichnung im Reisepass stehen hat wird sich schwer tun, diese Hotelkosten nach eine Geschäftsreise von der Steuer abzusetzen. Und diejenigen die es könnten, müssen es nicht: Die Rede ist vom spektakulärsten 'Gästezimmer' Wiens – die Präsidentensuite in Grand Hotel Wien. Mit einer Größe von 220 Quadratmetern verfügt sie über einem Wohnbereich mit einem offenen Kamin und einem Balkon mit atemberaubenden Blick auf die Wiener Ringstraße, sowie ein großes Wohnzimmer, ein Arbeitszimmer, ein elegantes Esszimmer für bis zu acht Gäste, ein Schlafzimmer mit einem Himmelbett und ein luxuriöses Badezimmer aus Marmor.

Das Hotel bietet auch besondere Erlebnisaufenthalte, wie 'Schätze der Habsburger', wo Sie in den Schuhen der österreichischen Kaiserdynastie 'Ihr' Imperium entdecken, einschließlich ein dreigängiges Diner, einen Gugelhupf (Lieblingsspeise des Kaisers Franz Josephs) sowie ein 3-Gang-Diner, und ein CD "Music at the Habsburg Court" von Nikolaus Harnoncourt.
Sie könnten aber auch eine VIP – steht für Very Important Suite – buchen, sich von eine Limousine abholen lassen, gemütlich mit Champagner dinieren und sich einfach verwöhnen lassen. Vielleicht ein Tipp für die Flitterwochen? Oder wenigstens – für eine Nacht?
Kunstsinnige werden vielleicht eher das Gustav Klimt-Package wählen – oder sich für das Museumspackage entscheiden. Auf jeden Fall ein Erlebnis – und diese Angebote sind auch um einiges erschwinglicher als die Präsidentensuite, womit man leicht ein Monatsgehalt – in eine Nacht – verschlafen könnte.


17
Jun 11

Bristol liegt an der Wiener Staatsoper

 Bristol liegt an der Wiener Staatsoper
© PYONKO

Wollten Sie immer schon wie Gustav Mahler oder Herbert von Karajan wohnen? Dann sind Sie im Hotel Bristol gut aufgehoben. Sie haben sogar einen Logenplatz, denn das Hotel hat einen direkten Blick auf der Wiener Staatsoper, wo de beiden Herren einst – allerdings zu verschiedenen Zeiten – die Geschicke des Hauses leiteten.

Das Hotel Bristol wurde 1892 eröffnet, und hat im Laufe seines Bestehens (und Umzuges, da da Hotel ursprünglich etwas weiter weg errichtet wurde und dann Richtung Oper 'wanderte') unzählige Persönlichkeiten als Gäste begrüßen dürfen: unter anderem Artur Rubinstein, US Präsident Theodore Roosevelt, Enrico Caruso, George Gershwin, und so gut wie der gesamte eurpäische Hochadel.

Seit mehr als 20 Jahren ist das Restaurant "Korso" im Hotel Bristol auch eines der besten Feinschmeckerlokale der Stadt. 2004 wurde es vom Stararchitekten Paolo Piva um ein transparent beleuchtetes Onyxelement bereichert. Auch der neue Schanigarten (ein Wiener Ausdruck der soviel wie Sitzplätze im Freien bedeutet) wurde neu und elegant gestaltet.


17
Jun 11

hotel sacher wien

hotel sacher wien
© Gog Llundain


Hotel Sacher
in Wien wird wohl das einzige Hotel der Welt sein, wo die Nachspeise fast so berühmt ist wie das Etablissement an sich. Das heutige Luxushotel, gleich um die Ecke der Wiener Staatsoper, ist außerdem dafür bekannt, dass Damen in Hosen, bzw. Herren ohne Krawatte keinen Zutritt ins Restaurant haben. Womit auch schon einiges über den traditionsbewussten Betrieb gesagt wäre.

Gegründet 1876 von Eduard Sacher, wurde es nach seinem Tod von seiner Witwe, die legendäre Anna Sacher, weitergeführt- eine jener berühmten Persönlichkeiten an die sich die Stadt Wien noch gerne erinnert. Ihr verdankt das Haus auch seinen legendären Ruf. "Der Herr im Haus bin ich" soll ihr Lieblingsspruch gewesen sein; Ihre Vorliebe für Zigarren und kleinen Hunden war legendär.

Die wohl berühmteste Torte der Welt ist sogar älter als das Hotel, sie wurde 1832 von der Familie Sacher, die damals noch Zuckerbäcker waren, kreiert. Sie wird von Hotel Sacher aus in aller Welt verschickt, in typischen kleinen Holzschachteln die den Versand erst ermöglichen. Sie sollen bis zu einem Jahr halten, aber wer wird wohl so lange warten wollen… Allerdings ist sie ohne Schlagobers etwas trocken, also am besten noch eine Wiener Sünde begehen – wenn schon, denn schon!


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